Gottesdienst für Hörgeschädigte in Peine

Den ersten Gottesdienst für Hörgeschädigte im neuem Jahr im Bereich Niedersachsen hielt Bischof Thomas Matthes. Zur Freude aller Anwesenden wurde ein Hörgeschädigter in die Gemeinde aufgenommen.

Nach fünf Jahren fand am 24. Januar 2010 in Peine wieder ein Gottesdienst für Hörgeschädigte statt. Die Freude in der Gemeinde war so groß, dass im Vorfeld Plakate verteilt worden waren und für das Beisammensein nach dem Gottesdienst gekocht und gebacken worden war. Sogar die Kinder waren eingespannt und setzten mit einem Lied den Schlusspunkt. Auch die örtliche Presse war über den Gottesdienst informiert worden.

Den Gottesdienst hielt Bischof Matthes. Er diente mit dem Wort Lukas 17, 14-16:

"Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, als sie hingingen, da wurden sie rein. Einer aber unter ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter."

Aktiv mitgestalten konnte die Gemeinde den Gottesdienst durch einen gemeinsam gesprochenen und gebärdeten Liedvers unter Anleitung von Schwester Stefanie Matzner. Das Dienen des Bischofs wurde vom Diakon Friedhelm Skibba übersetzt. Evangelist Ernst Knigge und Priester Roland Wolf dienten mit.

Vor der Feier des Heiligen Abendmahls fand noch eine Handlung statt: Ein Hörgeschädigter wurde in die Gemeinde aufgenommen.

Beim Verabschieden brachten viele Hörgeschädigte und deren Betreuer zum Ausdruck, dass sie sich in Peine wohl gefühlt haben, und bedankten sich für die freundliche Aufnahme und Bewirtung.

H.S. / T.B. Fotos: T.B.

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