Gott ist da: Ich freue mich und bin fröhlich in di

Die Kinder der Sonntagsschule sowie des Religions- und Konfirmandenunterrichts aus den Bezirken Braunschweig, Göttingen, Hildesheim und Wolfenbüttel waren zum Kindertag in Vöhrum eingeladen. Neben einem sehr vielfältigen Programm erlebten die Kinder, dass der liebe Gott da ist.

Am Freitag dem 14. August 2009 herrschten emsige Vorbereitungsarbeiten auf dem Sportgelände in Peine-Vöhrum. Zelte wurden aufgebaut, Bänke aufgestellt, es wurde gehämmert und geklebt, gesägt und angepasst. Jemand rief: "Seht mal, ein Ballon!" Ruhig und gleichmäßig glitt ein Fesselballon über das Gelände hinweg, aus der Gondel blickten die Passagiere hinunter auf die fleißigen Arbeiter. Schade, am nächsten Tag hätte sich ihnen ein noch interessanteres, bunteres Bild geboten.

Was hätten sie dann sehen können?

Viele fröhliche Kinder mit ihren Eltern und Betreuern, fleißige Geschwister, die an den einzelnen Angebotsplätzen arbeiten, den Moderator der Veranstaltung, der zu Beginn fragt: Wo ist Braunschweig? Göttingen? Hildesheim? Wolfenbüttel? Als Antwort heben die jeweils aufgerufenen Kinder auf der Tribüne jubelnd die Arme empor "Hiiiiiiiiiiiiiiiier!!!!!"

Ca. 550 Teilnehmer tragen an ihrer Kleidung ein Button mit dem Logo des Kindertages - entworfen von einer Schwester aus dem Bezirk Göttingen und umgesetzt durch den Bezirk Hildesheim.

Ein Ballonpassgier könnte auch die vier Bezirksältesten sehen und nicht zuletzt unseren Apostel Stegmaier, der den Tag - wie übrigens alle anderen auch - sichtlich genießt.

Neben der Tribüne steht der Grillplatz bereit. In der Mittagszeit schwitzt eine aus allen vier Bezirken zusammengesetzte Grillmannschaft vor rauchendem Grillfeuer und verpflegt eine hungrige Festgesellschaft. Für die Organisation des Catering sowie die Betreuung des Kuchenbüfetts zeichnet der Bezirk Hildesheim verantwortlich. (Aus allen beteiligten Bezirken werden sehr reichlich leckere Kuchen gespendet).

Auch das erste Angebot der Spielstraße stammt in Idee und Ausführung aus Hildesheim: Eine bunte Arche, die bevölkert wird, Kinder malen Tiere, die der Arche zustreben.

Hinter der Arche liegt das romantische Märchenzelt mit orientalischem Flair. Es bildet den Anfang des Biblischen Basars, konzipiert und umgesetzt durch den Bezirk Braunschweig: Das Linsengericht des Jakob, die Düfte biblischer Gewürze und Aromen, Seidenmalerei, Orientalisches Schminken, Holzarbeiten und Fußbekleidung nach alter Sitte, Fotostudio mit biblischen Gewändern und vor biblischer Kulisse, ein Pfad der Sinne, Experimentieren mit alten Schriften, Sandbilder und Bausteine aus Lehm und Ton ergänzen das Angebot.

Aus dem Biblischen Basar gelangt man direkt in die Kreativstraße des Bezirks Wolfenbüttel:. Schminken, Perlen-Armbänder, Luftballontiere, Stiftebecher und Briefbeschwerer mit Serviettentechnik, Lesezeichen, Regenrohre, Zeitungshüte, Wachs-Kratzbilder, Lederarbeiten, CD-Jojos und Schleuderbilder.

Das Angebot ist so einladend und vielfältig, dass manch ein Kind gar nicht weiß, wo es zuerst hingehen soll. Kuriose Gestalten mit hocheleganten futuristischen Hüten, abenteuerlich geschminkt, verlassen die Kreativstraße und machen sich auf den Weg, an einem der auf dem großen Rasenplatz stattfindenden Sportangebote teilzunehmen.

Das Sportangebot gestaltet der Bezirk Göttingen: Spiele mit dem Schwungtuch, mit dem Erdball, Hockey, ein Fußballturnier und eine Spaßralley laden zum Mitmachen ein.

Vor der Mittagspause versammeln sich alle Teilnehmer auf der Tribüne, um von hier aus das ebenfalls durch Göttingen erstellte und moderierte Bühnenprogramm zu beobachten und dabei mitzumachen.

Nach dem Singspiel zur Speisung der 5000 schließt sich eine musikalische Solodarbietung mit zwei Violinen an. Daran anschließend stellt sich der Apostel den Fragen von sechs kleinen Reportern. Gleich die erste Frage ruft Gelächter auf der Tribüne hervor "Sind Sie schon einmal im Gottesdienst eingeschlafen?" Zum Glück ist dies unserem Apostel Stegmaier noch nicht passiert, er merkt aber an, dass früher mancher Mittwochabend nach dem beruflichen Alltag schon einige Konzentration erforderte.

Ein Bewegungsspiel mit Musik, bei dem wieder alle mitmachen können, schließt das Programm ab und nun geht es ran an die Würstchen, an die Hotdogs, an die Backkartoffeln. Man ist sich einig: Ein Lob der Grillmannschaft und ein Lob dem "Marketender" aus Hildesheim, alles entspricht der Qualität von mindestens 5 Sternen. Die Kette der kulinarischen Genüsse setzt sich zur Kaffeezeit in den vielen schönen Kuchen und frischgebackenen Filigranwaffeln fort.

Den Abschluss des Tages bildet der Luftballonstart, der Himmel über Peine-Vöhrum ist übersät mit vielen bunten Tupfern und staunende Kinderaugen verfolgen, wie die Punkte kleiner und kleiner werden. Dann ertönt mit viel Schwung und Begeisterung "Gott ist da - Halleluja".

O ja, er war da! Er war nicht nur da, er hat uns alle auch nach Strich und Faden verwöhnt und aufgepasst, dass niemandem etwas Schlimmes passierte.

Dankbar und müde machen sich so nach und nach alle auf den Heimweg. Für die Geschwister, die zum Schluss noch dafür sorgen, dass der Veranstaltungsort auch sauber und ordentlich verlassen ist, stehen die Faktoren fest, die das schöne Gelingen des Tages ermöglichten. Es sind: Gottes Liebe und sein Segen, die liebevolle Gemeinschaft aller anwesenden Teilnehmer sowie das gute und harmonische Zusammenwirken der vier Bezirke in Organisation und Planung. Wieder einmal hat sich der alte Wahlspruch bewährt: Gemeinsam sind wir stark!

M.R. Fotos: T.B.

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