Grundsteinlegung für eine neue Kirche in Oebisfelde

Die Gemeinde Oebisfelde bekommt eine neue Kirche, die im März 2009 eingeweiht werden soll. Im Beisein des Geschäftsführers der Baufirma, der Bürgermeisterin und der Presse nahm Bezirksältester Friedemann die Grundsteinlegung vor.

Die Gemeinde Oebisfelde erhält im März 2009 eine neue Kirche. In den vergangenen Wochen wurden bereits die Erdarbeiten und die Grundplatte fertiggestellt.

Am Sonnabend, dem 8. November 2008, gab der Bezirksälteste Jürgen Friedemann, derauch zugleich der verantwortliche Architekt ist, in einer feierlichen Stunde den Startschussfür die Bauarbeiten. Hierzu waren auch der Geschäftsführer der Baufirma Borchard, Herr Christoph Winkler von Mohrenfels, die Bürgermeisterin Silke Wolf sowie weitere Vertreter der Stadt und die örtliche Presse erschienen. Zu Beginn der Feierstunde sang der Gemeindechor das Lied "Ich freue mich über die, so mir sagten..." (CM 12)

Anschließend begrüßte der Bezirksälteste die Versammelten und drückte dabei Dank und Freude aus, dass dieser Kirchenneubau möglich geworden ist. Er wies auch darauf hin, dass die Finanzierung des Baus ausschließlich aus Opfergeldern der Mitglieder erfolgt und dankte zugleich allen, die durch ihre persönlichen Opfer dazu beigetragen haben. Auch hob er die bisher gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt hervor. Im Weiteren gab er den Anwesenden Informationen über den geplanten Neubau.

Die Bürgermeisterin richtete einige Grußworte an die Versammelten und hob hervor, dass die neuapostolische Gemeinde einen festen Platz in der Stadt Oebisfelde habe. Sie drückte ihre Freude darüber aus, dass die neue Kirche auch zur Verschönerung des Stadtbildes beitragen werde und deshalb auch bei den Verantwortlichen der Stadt sofort Zustimmung gefunden habe. Das alte Kirchengrundstück wurde bereits von der Stadt erworben. Hier soll in Kürze eine Kindertagesstätte entstehen. Die Bürgermeisterin wünschte für den weiteren Baufortgang viel Glück und Gottes Segen.

In einem gemeinsamen feierlichen Akt legten nun der Bezirksälteste Friedemann, die Bürgermeisterin und der Gemeindevorsteher, Hirte Reinhard Weitze, eine "Zeitkapsel" in einedafür vorgesehene Vertiefung der Bodenplatte. Der Bezirksälteste sprach ein Gebet, indem er für die bisherige Hilfe dankte und um unfallfreien Baufortgang betete.Der Gemeindechor beendete die Feierstunde mit dem Lied "Dich, Gott, loben wir" (CM 251)

Im Anschluss waren alle Anwesenden zu einem gemeinsamen Imbiss eingeladen.Die Geschwister hatten hierzu ein reichhaltiges Buffet mit belegten Brötchen sowie Kaffeeund Kuchen vorbereitet. Hiervon wurde auch reichlich Gebrauch gemacht.

Der Kirchenneubau erfolgt in der Stendaler Str. 10, nur etwa 100 m von der bisherigen Kirche entfernt. Die Lage des Grundstücks ist in der Ortsmitte, direkt an der Hauptstraße. Die neue Kirche ist als ein lang gestreckter Baukörper von ca. 32 m Länge und 9 m Breite mit einheitlicher Höhe konzipiert. Neben dem Kirchenraum mit etwa 80 Sitzplätzen hat das Gebäude mehrere Nebenräume, die durch bewegliche Trennwände miteinander verbunden werden können. Die gesamte Nutzfläche beträgt ca. 350 qm. Die Kirche soll bei planmäßigem Baufortgang am 15. März 2009 durch Bezirksapostel Wilfried Klingler geweiht werden.

B.W.

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