Missionsarbeit einmal anders?

Die Jugend der Jugendregion Gifhorn/Meinersen/Fallersleben lud zu einer Jugendstunde Freunde und interessierte Jugendliche ein, um die Neuapostolische Kirche und ihren Glauben vorzustellen.

Das Thema einer Jugendstunde der Region Gifhorn-Meinersen-Fallersleben im Herbst 2006 hieß "Missionsarbeit". Auf die Frage "Wollen wir auch einmal in den Weinberg gehen?", gab es ungläubige Blicke. Nachdem unsere Jugendbetreuer uns erklärten, dass damit die Missionsarbeit gemeint ist, überlegten wir: Wie können wir das bei uns umsetzen? Daraus entstand die Idee: Wir veranstalten eine Jugendstunde für unsere Freunde, um die Neuapostolische Kirche und unseren Glauben vorzustellen.

Anfang 2007 begannen die Vorbereitungen. Ideen wurden gesammelt, der Ablauf des Abends besprochen, Einladungen entworfen und an Freunde verteilt. Gleichzeitig baten wir diese, schon im Voraus ihre Fragen zu stellen, die wir dann beantworten wollten.

Um unsere Gäste, auch in einem schönen äußeren Rahmen empfangen zu können, wurde unser Jugendraum mit Deko und Fotos verschönert.

Am 25. Mai 2007 ist es dann soweit, wir können 15 Gäste in unserer Kirche in Gifhorn begrüßen.

Als ersten Programmpunkt haben wir eine Präsentation unserer Glaubensgrundlagen vorgesehen. Anschließend nennen wir persönliche Gründe, warum wir neuapostolisch sind, und stellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der NAK zur Evangelischen und zur Katholischen Kirche heraus. Natürlich beantworten wir auch die zuvor gestellten Fragen und auch neue Fragen wie z.B. "Muss euer Altar auch in Richtung Osten stehen?" oder "Was ist die Bedeutung von Brot und Wein beim Abendmahl?". Nachdem wir eine Fotoshow über Jugendfreizeiten, Ausflüge und Gottesdienste gezeigt haben, gehen wir ins Kirchenschiff, wo zum Abschluss noch die Liturgie unserer Gottesdienste erklärt wird.

Danach ist der "offizielle" Teil vorbei, doch auch beim anschließenden Grillen entwickeln sich weitere Fragen und Diskussionen, die die Jugendleiter teilweise ganz schön ins Schwitzen bringen. Alles in allem ein gelungener Abend, und auch unsere Freunde gehen zufrieden nach Hause.

L.E.