Gottesdienst mit Regionalorchester

Die Gemeinden Gifhorn, Meinersen, Lehre und Wolfsburg-Fallersleben erlebten einen besonderen Gottesdienst, der vom Regionalorchester aus dem Raum Gifhorn-Wolfsburg musikalisch umrahmt wurde.

Im Jubiläumsjahr der Gemeinde Gifhorn fand Sonntag, 25. Juni ein besonderer Gottesdienst statt, zu dem auch die Gemeinden Meinersen, Lehre und Wolfsburg-Fallersleben eingeladen waren. Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt vom Regionalorchester aus dem Raum Gifhorn-Wolfsburg.

Die vom Dirigenten Derk Jan Spakman, Wolfsburg ausgewählten Lieder bestärkten die Gottesdienstbesucher in ihrem Vertrauen zu Gott und seiner Hilfe. So erklangen u.a. "Ich hebe meine Augen auf" und "Meine Seele ist stille zu Gott".

Gottesdienstleiter war der Bezirksälteste Jürgen Friedemann. Er diente mit dem Wort Jesaja 57, 14:

"Und er spricht: Machet Bahn, machet Bahn! Bereitet den Weg, räumt die Anstöße aus dem Weg meines Volks!"

Zu Beginn der Predigt gab der Bezirksälteste seiner Freude darüber Ausdruck, dass eine so große Gemeinde versammelt war. Er wies darauf hin, dass die hier anwesende gläubige Schar mit allen Gemeinden im Diesseits und im Jenseits die EINE große Gemeinde des Herrn bildet. Aus dieser Gemeinschaft würde den Gottesdienstbesuchern viel Glaubenskraft zufließen.

Der Weg zum Heil, zur Errettung führe nur über die Versöhnung untereinander und die Gnade, die Gott allen Menschen zuteil werden lassen möchte.
Im Hinblick auf den bevorstehenden Gottesdienst für Entschlafene rief der Bezirksälteste die Glaubensgeschwister dazu auf, das Heil, das sie erlangen durften, weiterzugeben durch tiefe und innige Gebete für die unerlösten Seelen in der Welt des Geistes. Er erwähnte in diesem Zusammenhang den von Apostel Stegmaier geprägten Satz: "Gott will sich durch uns den Menschen mitteilen."

Bezirksältester Friedemann sagte weiter, dass es unsere Aufgabe sei, eventuelle Hindernisse wegzuräumen. Dies sei möglich, wenn wir ein offenes Verhältnis zueinander pflegen. Oftmals würden wir Vorbehalte oder Vorurteile gegenüber unserem Nächsten haben. Auf längere Sicht könnte sogar eine Barriere zwischen Menschen entstanden sein. Sie abzubauen sei zwar anstrengend und unbequem, aber notwendig, wenn wir miteinander versöhnt sein wollen.

In seinen Abschiedsworten meinte der Bezirksälteste, dass es nicht unbedingt 100 Jahre dauern müsste, bis in Gifhorn wieder ein Gottesdienst mit so schönen musikalischen Beiträgen stattfinden kann.

S. S.