Seniorengottesdienst in Gifhorn mit Apostel Stegmaier

Am Sonntag, den 1. Mai 2005 lud Apostel Edmund Stegmaier die Senioren des Bezirks Braunschweig zum jährlich stattfindenden Seniorengottesdienst in die Neuapostolische Kirche in Gifhorn ein. Fast 400 Gäste und Geschwister nahmen an dieser schönen Stunde teil. Neben dem Apostel dienten Bischof Knigge und Bezirksältester Friedemann mit.

Für Sonntag, 1. Mai 2005 hatte Apostel Edmund Stegmaier die Senioren des Bezirks Braunschweig zum jährlich stattfindenden Seniorengottesdienst nach Gifhorn eingeladen. Fast 400 Glaubensgeschwister und Gäste nahmen an dieser schönen Begegnung teil. Bischof Rainer Knigge und Bezirksältester Jürgen Friedemann dienten mit.

Textwort war Klagelieder 3, 24-26: "Der Herr ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen. Denn der Herr ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und dem Menschen, der nach ihm fragt. Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des Herrn hoffen."

Nach dem Chorlied "Der Heiland sorgt für dich" (CM 399) sagte der Apostel: Es ist wahrlich so, wie die Sänger es vortrugen. Der Heiland sorgt für uns. Das ist der zentrale Punkt unseres Lebens - Christus, auf den wir in allen Situationen schauen können und der für uns da ist.Wir vernachlässigen unser irdisches Leben nicht, aber das Irdische ist nicht der Kern unseres Lebens. Der Kern ist: Wir wollen immer in Gottes Hand bleiben.
"Der Herr ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen." - Haben wir den Herrn Jesu erlebt? Ob wir die Gottesdienste besuchen oder mit Brüdern und Schwestern zusammen sind - bei dem Herrn finden wir alles, was uns stärkt, was uns Hoffnung gibt. Lasst uns füreinander da sein und in der Gemeinschaft bleiben. Dann erkennen wir, dass der Herr uns nahe ist.
"Denn der Herr ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und dem Menschen, der nach ihm fragt." - Wir fragen uns nicht mehr, ob es einen Gott gibt. Aber in unserem täglichen Leben müssen wir nach den Geboten Gottes fragen, danach, wie er uns heute sehen will. Selbst wenn man uns alles wegnehmen würde, so bliebe doch die rage: "Lieber Gott, wie willst du mich sehen?" Fragen wir uns auch, wo wir uns in der Zukunft sehen wollen. Möchten wir nicht alle in der ewigen, bleibenden Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater sein?
"Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des Herrn hoffen." - Der Herr war immer für uns da und ist immer für uns da. Die Geduld schafft auch eine große Dankbarkeit. Zählen wir die Gnadengaben, die der Herr uns bisher geschenkt hat. Wenn wir in der Geduld bleiben, werden wir erfahren, was der Herr an uns tun will.
Der liebe Gott sagt zu uns: Ich bin dein Teil und ich will dein Teil auch bleiben. Du darfst auf mich hoffen, da ich für dich das Beste möchte. Lasst uns in Gottes Hand bleiben!

Glücklich und im Glauben gestärkt fuhren die Geschwister nach diesem Gottesdienst zurück in ihre Heimatorte.

C. L.