75 Jahre Neuapostolische Kirche in Schöppenstedt

Anlässlich des Jubiläums hielt Apostel Edmund Stegmaier am 22. Februar 2004 in der Schöppenstedter Eulenspiegelhalle einen Festgottesdienst. Der Apostel, der selbst einige Jahre der Gemeinde vorstand, grüßte die Gottesdienstteilnehmer mit dem Wort: "Wir segnen euch, die ihr vom Hause des Herrn seid" (Psalm 118,aus 26).

Anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Gemeinde Schöppenstedt hielt Apostel Edmund Stegmaier am 22. Februar 2004 in der Schöppenstedter Eulenspiegelhalle einen Festgottesdienst. Auch die "ehemaligen Schöppenstedter" waren dazu eingeladen.

Einen schönen Rahmen gaben dem Gottesdienst musikalische Darbietungen der Chorwerkstatt des Bezirkes Braunschweig gemeinsam mit dem Gemeindechor sowie des Bezirksorchesters Braunschweig.

Zu Beginn des Gottesdienstes sang die Festgemeinde "Großer Gott, wir loben dich" (GB 494). Als Textwort diente 1. Korinther 1,6-8: "Denn die Predigt von Christus ist in euch kräftig geworden, so dass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus. Der wird euch auch fest erhalten bis ans Ende, dass ihr untadelig seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus."

Apostel Stegmaier - er stand von 1985 bis 1989 der Gemeinde Schöppenstedt vor - grüßte die ca. 300 Gottesdienstbesucher nach dem Verlesen der Chronik mit dem Wort: "Wir segnen euch, die ihr vom Hause des Herrn seid" (Psalm 118,aus 26).

In seinem Dienen sagte der Apostel u. a.:"Wohl halten wir Rückblick und schauen auf die Opfer der Glaubensväter und -mütter, wissen deren Einsatz zu schätzen, durch den die Gemeinden entstanden sind. Aber wichtig ist für uns heute, nach vorn, in die Zukunft zu schauen. Wir freuen uns auf den Augenblick, wo die ganze Gemeinde der Geliebten Gottes versammelt sein wird in dem Bereich ewiger Liebe und ewigen Friedens.Der Herr ruft uns auf, Seelenarbeit zu tun, nicht nur an uns selbst, sondern auch am Nächsten. Arbeiten wir mit im Werk Gottes, es lohnt sich! Legen wir die gleiche Opferfreudigkeit an den Tag, wie jene, die vor uns waren. Was hat bei ihnen Segen bewirkt? Die Art und Weise, wie sie gearbeitet haben."

Kurzer geschichtlicher Rückblick
1923 gelangte die frohe Botschaft vom wieder aufgerichteten Apostelamt von Braunschweig aus nach Schöppenstedt. Noch im gleichen Jahr konnte hier die erste Seele das Sakrament der Heiligen Versiegelung empfangen. Weitere Seelen kamen hinzu, so dass 1929 in Schöppenstedt eine Gemeinde gegründet werden konnte. Mit ihrer Betreuung wurde Priester Künnecke aus Braunschweig beauftragt. Zweimal in der Woche fuhr er mit dem Fahrrad von Braunschweig nach Schöppenstedt und zurück: insgesamt 100 Kilometer!Über viele Jahre versammelte sich die Gemeinde in gemieteten Räumen, bis 1973 auf dem Grundstück Hinter der Bahn 2b eine eigene Kirche erbaut werden konnte.Zurzeit zählt die Gemeinde Schöppenstedt 40 Mitglieder.

Weitere Veranstaltungen im Jubiläumsjahr


27. Juni Chorkonzert in der Eulenspiegelhalle
4. September Tag der offenen Tür und Gemeindefest
12. Dezember Adventskonzert des Jugendchores des Bezirkes Braunschweig in der Eulenspiegelhalle

W.S. / T.B.

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