Jugendfreizeit 2013 der Bezirke Braunschweig und Göttingen

Unter dem Motto „Ich bin Kirche – 150 Jahre NAK“ trafen sich die Jugendlichen der Bezirke Braunschweig und Göttingen in Müden (Örtze) am 22. März zur alljährlichen gemeinsamen Jugendfreizeit.

Nach der Anreise am späten Freitagnachmittag galt es zunächst erstmal, die Jugendherberge zu inspizieren, sich über die neuesten Ereignisse auszutauschen und neue Gesichter kennenzulernen.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Gottesdienstvorbereitung. Wer wollte, konnte sich vorab inhaltlich mit dem Gottesdienst beschäftigen. Die Musikbegeisterten nahmen an der Chor- und Orchesterprobe teil. Jugendliche mit einer kreativen Ader waren bei der äußerlichen Gestaltung des Gottesdienstes oder beim Puzzle unseres JFZ-Logos gut aufgehoben. Bei der Abendandacht ging es darum, was die Menschen damals von Jesus erwarteten und welche Erwartungen wir an unseren Herrn und Heiland haben.

Den Festgottesdienst zum Palmsonntag feierten wir in unserer Kirche in Hermannsburg. Unser Bibelwort lautete:

„Sechs Tage vor dem Passafest kam Jesus nach Betanien, wo Lazarus war, den Jesus auferweckt hatte von den Toten. Dort machten sie ihm ein Mahl und Marta diente ihm; Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tisch saßen. Da nahm Maria ein Pfund Salböl von unverfälschter, kostbarer Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete mit ihrem Haar seine Füße; das Haus aber wurde erfüllt vom Duft des Öls.“ (Johannes 12,1–3)

Passend dazu war das Kirchenschiff geschmückt. Den Mittelgang zierten Palmenblätter und auf dem Altar stand eine Kanne mit Öl. Um das Palmsonntagsgeschehen noch mal zu verdeutlichen, führte eine Gruppe den Einzug Jesu in Jerusalem als Schattenspiel auf.

Den Gottesdienst hielt Evangelist Mönkemeyer. Außerdem dienten uns Priester Hultsch, Priester Deden und zum Heiligen Abendmahl Priester Brede.

Spätestens nach dem Skat-, Kicker- und Tischtennis-Turnier-Marathon am Sonntagabend sangen die Ersten in Gedanken: „Ich bin morgens immer müde. Aber abends werd’ ich wach“. Die Nächte wurden von manchen regelrecht zu Tagen gemacht. Es ist aber auch erstaunlich, wie schnell die Zeit bei einer spannenden Partie Billard vergeht, wenn man sich bei Gesellschaftsspielen amüsiert oder einfach nur angeregt unterhält.

Montag stand so einiges auf dem Programm: In den Workshops „Die ungeheure Sünde“ und “Vergebung“ wurde eifrig diskutiert. Die Künstler unter uns stellten im Bastelraum Kerzen her und bemalten Ostereier. Beim Volleyball, Fußball oder im Spaßbad konnte man sich so richtig austoben oder abends in der Disco das Tanzbein schwingen.

Und wer er es lieber entspannter mag, machte sich auf, das Dorf zu erkunden, spazierte an der Örtze entlang, nahm am Geocaching oder an der Nachtwanderung teil. Bei diesem vielfältigen Angebot konnte es gar nicht langweilig werden. Außerdem bekamen wir noch Besuch von Jörg Leske, der uns interessante Projekte von "NAK-karitativ e.V." vorstellte.
Auch Dienstag gab es wieder viele Gelegenheiten, sich zu verwirklichen und aktiv einzubringen, z.B. im Workshop „Mein Glaube, meine Kirche“.

Einer der Höhepunkte war auch dieses Jahr wieder der „bunte Abend“, den sich auch der Vorsteher der Kirchengemeinde Hermannsburg nicht entgehen ließ. Innerhalb der Kennenlerngruppen durften wir bei diversen Spielen vor allem unseren Humor unter Beweis stellen. Das Schattenspiel zum Internethit „Im Radio ist ein Küken“ erheiterte nicht nur uns, sondern besonders Miriam und Theresa, die beiden kleinen Mädchen junger Eheleute, mit denen wir uns die Herberge teilten und die wir schnell ins Herz geschlossen hatten. Bei der Weltpremiere unseres JFZ Harlem Shake Videos wurden sogar Tränen gelacht. Eine Band, der Jugendchor und das Orchester rahmten diese Abschlussveranstaltung musikalisch ein.

Mittwochmittag gab es noch mal eine Andacht, wo jeder, der seiner Dankbarkeit Ausdruck verleihen wollte, eine Kerze anzünden durfte. Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Was bleibt, sind die Erinnerungen an eine schöne Zeit sowie alte und neue Freundschaften.

C.Z-S.